Kroatien Rundreise vom 06. bis 28.Juni 2012
In diesem Jahr hatten wir für den Juni eine Rundreise
von Omis bis nach Klenovica bei Senj geplant.
Hier Teil 1
von Karlsruhe nach Omis und weiter nach Primosten
Gestartet sind wir am 06. Juni um 6:30 Uhr in Karlsruhe.Die Fahrt ging über Heilbronn – Nürnberg – Regensburg und Passau nach Österreich. Dort über die A9 nach Graz und weiter nach Slowenien.
Es lag noch Schnee in den Bergen
Weiter nach Kroatien, über Zagreb und Karlovac Richtung Zadar.
Unser erster Übernachtungspunkt war auf einem Rastplatz an der Autobahn hinter Gospic, ca. 20 Kilometer vor dem Sveti Roc. Es gab hier auch ein Restaurant, hier haben wir noch etwas gegessen. Die Nacht auf dem Rastplatz war sehr ruhig
Am Donnerstag Morgen um 7:10 Uhr ging es weiter Richtung Zadar-Sibenik-Split. Von hier aus waren es noch ca. 230 Kilometer bis zum ersten Ziel. Bei der Ausfahrt Dugopolje haben wir die Autobahn verlassen, wir zahlten für die Strecke von Zagreb bis nach Dugopolje 275 Kuna Maut. Weiter ging es auf der Landstraße Richtung Split, dann auf der Küstenstraße 8 nach Omis. Dort kamen wir an dem CP Galeb vorbei. Dieser liegt fast am Rande der Stadt und er war schon gut besucht.
-Split-
So ca. 8 Kilometer hinter Omis in Richtung Makarska kommt der Ort Lokva Rogoznica, hier sollte unser Urlaub auf dem Campingplatz Sirena beginnen.
Wir sind um 10:00 Uhr am Camp angekommen und haben uns nach einem Stellplatz umgesehen.
Milan (der Chef) hat uns auch einige gezeigt, sie lagen uns aber zu nahe am Restaurant. Schließlich fanden wir doch einen schönen Platz auf der zweiten Terrasse. Man hatte fast von allen Plätzen einen super Blick aufs Meer. Es wurde alles aufgebaut und gegen Mittag sind wir dann gleich mal schwimmen gegangen.
Das Wasser hatte gerade mal so 20 Grad, es brachte eine schöne Abkühlung. Länger als 10 Minuten blieben wir da aber nicht drin. (Aber es sollte besser werden) Nach 3 Tagen hatte sich das Wasser dann schon auf 22–23 Grad erwärmt. Da machte dann auch das Schwimmen Spaß. Wir machten einen Rundgang über den ganzen Campingplatz, er ist wie schon geschrieben Terrassenförmig angelegt. Auf kleinstem Raum wurden sehr viele Stellplätze untergebracht. Zum Teil haben die Stellplätze eine abenteuerliche Zufahrt, der Weg führt nahe am Abgrund vorbei. Dafür steht man aber überall direkt am Wasser. Uns hat die Aufteilung des Platzes im unteren Bereich ganz gut gefallen.
Die unterste Terrasse.
Hier der Strand, er war von unserem Stellplatz aus in einer Minute zu erreichen. Am Strand lagen nur kleine Steinchen, man konnte auch ohne Badeschuhe ins Wasser gehen.
Hier sieht man links im Hintergrund den CP von der Straße aus.
Hier noch einmal etwas näher, groß ist der Platz nicht aber das ist ja gerade das schöne daran. Man kann hier ganz gut die Terrassen erkennen, die Wege sind schon etwas steil aber für alle WW und Womos geeignet. Der rechte gerade Weg den man auf dem Bild sieht gehört nicht mehr zum Camp, er führt direkt von der Straße zum Strand.
Hier ein Blick in Richtung Brela zur Makarska Riviera
Das ist das Restaurant, da werden jeden Tag von zwei Damen wundervolle Speisen zubereitet. Hier sitzt man gemütlich im Schatten, kann etwas essen, ein kühles Bierchen trinken, sich mit anderen Campern unterhalten und den neu angekommenen beim Einparken und Aufbauen zuschauen.
Links ist der Grill, manchmal wurde man auf den ersten Bänken etwas geräuchert
Mit dem Motorrad fuhren wir nach Omis. Es ist ein kleines Städtchen bei dem der Fluss Cetina ins Meer mündet. Man kann am Fluss entlang fahren und eine herrliche Landschaft genießen
Es gab in Omis auch einen kleinen Markt, die Preise waren fast so wie bei uns. Man bekam hier alles was das Herz begehrte.
In Omis haben wir in einer kleinen Gasse zu Mittag gegessen, es hat wie immer sehr gut geschmeckt.
Auf dem Campingplatz wurde fast jeden Abend Musik gemacht und Milan ging mit seiner hochprozentigen Arznei von Tisch zu Tisch. Manche ergriffen nach dem zweiten Durchgang die Flucht.
Als die Kroaten zur Fußball EM ein Spiel gewonnen hatten, stiftete Milan einen großen Kuchen.
Mit dem Moped machten wir auch einen Ausflug nach Brela. Das Städtchen hängt so richtig am Berg. Von der Küstenstraße aus fährt man auf steilen Straßen zur Stadt hinunter. Die Häuser ziehen sich weit an der Küste entlang
Wir bummelten an den Geschäften entlang durch die Stadt und setzten uns in ein Cafe um etwas kühles zu trinken.
Hier sieht man die Wolken die von den Bergen aufgehalten wurden. So war es fast immer, hinter den Bergen hatte es Wolken und bei uns war immer Blue Sky.
Brela – Strand und Hafen
Nach 5 schönen Tagen auf dem Campingplatz Sirena sollte es weiter gehen. Uns hatte es hier sehr gut gefallen, wir werden auf jeden Fall wiederkommen. Das ist ein richtig familiärer Campingplatz auf dem sich alle sofort verstehen. Das Wetter war bis jetzt sehr schön, an einen Tag hat es mal etwas geregnet aber man konnte zwischendurch immer wieder mal baden gehen. Sonst nur Sonne pur und immer über 30 Grad.
Am Dienstag den 12. Juni um 9:30 Uhr starteten wir in Richtung Split. Wir fuhren auf der Jadranska Magistrale, der Küstenstraße um die Stadt herum, an Trogir vorbei in Richtung Primosten.
Weiter an Primosten vorbei Richtung Sibenik und nach 2 Kilometer sahen wir das Schild vom Camp Adriatic.
Ankunft war um 12:00 Uhr, kurz zur Rezeption und nach einem Platz gefragt, dann herum gefahren und einen schönen Stellplatz gesucht. Der Campingplatz ist groß, es gab noch viele freie Stellplätze. Leider hat es viele Stellplätze die sehr schräg sind und viele die man mit einem Womo oder Wohnwagen nicht befahren kann. Wir fanden einen schönen Platz in der Mitte des Areals.
Schnell aufgebaut und dann ab in die Sonne. Am Nachmittag kam eine große Gruppe mit mehr als 30 WW und belagerten die für sie freigehaltenen Stellplätze. Damit war es mit der Ruhe vorbei. Genau vor unserm Platz war der Sammelpunkt, es wurde eine lautstarke Begrüßung abgehalten und die ganzen Autos parkten vor unserem Stellplatz. Das hat uns nicht so gefallen denn wir suchten ja eigentlich Ruhe.
Am nächsten Morgen fuhr ich auf dem Camp herum und suchte einen anderen Stellplatz für uns.
Ich fand ganz am Ende des Camps einen schönen Platz direkt am Wasser. Hier hatte es zwar keinen Schatten aber das macht uns ja nichts aus. Ich fragte an der Rezeption ob dieser Platz frei ist und nach dem ok sind wir sofort umgezogen.
Es hatte sich gelohnt den Platz zu wechseln, hier war es ruhig und man konnte auch viel besser ins Wasser gehen. Vom Stellplatz bis zum Strand waren gerade mal 10 Meter und genau hier gab es auch eine Stranddusche. So kann man es aushalten.
Das war der Strand, genau vor unserem Stellplatz, was will man mehr
Hier der Strand in die andere Richtung, da wurde es felsiger aber man konnte auch hier noch gut ins Wasser gehen. Am anderen Ende des Campingplatzes ist es schwierig ins Wasser zu kommen. Da hat es viele große Felsen und fast keinen Strand. Wir haben schon vor unserem Besuch im Juni für den August dort zwei Stellplätze reserviert. Nach dem ich mir die Plätze nun in natura angesehen hatte bin ich gleich zur Rezeption gegangen und habe für den August zwei andere Stellplätze reserviert. Die gebuchten und auf dem CP Plan ausgesuchten Stellplätze waren sehr schräg und für unser Womo und den Wohnwagen unseres Sohnes nicht geeignet. Das hat man auf dem Platzplan, auf dem jeder Stellplatz mit Bild zu betrachten ist nicht richtig erkennen können.
Die Wassertemperatur in der Bucht war sehr angenehm. Sie lag schon bei 23–25 Grad. Ich habe es immer wieder mal gemessen. Eigentlich wollten wir hier nur 5 Tage verbringen, aber es hat uns so gut gefallen dass wir dann 8 Tage blieben.
Hier sieht man die Bucht an der wir standen, es war toll. Es war zwar kein Sandstrand, aber dafür war das Wasser Glasklar. Das hat uns sehr gut gefallen.
Vom Camp Adriatic aus machten wir mit dem Motorrad auch einen Ausflug nach Sibenik, es waren bis zur Stadt ca. 24 Kilometer.
Wir parkten am kleinen Hafen bei der “Kathedrale des Heiligen Jacob” und begannen dort unsere Stadtbesichtigung.Das Museum bei der Kathedrale hatte eine Uhr mit 24 Stunden Anzeige
An der Außenseite der Kathedrale war ein Fries mit vielen Köpfen. Angeblich waren das alles Leute die nichts zum Bau der Kathedrale gespendet hatten.
In den Seitengassen war es schön kühl, überall konnte man sitzen und etwas essen oder trinken.
Mitten in der Stadt gab es eine kleine Kirche, sie war sehr Renovierungsbedürftig, aber schön.
Zum Abschluss machten wir am Hafen eine kleine Pause. Danach wurde noch beim Lidl einiges eingekauft und der Rückweg zum Camp angetreten.
Ein Ausflug nach Primosten durfte natürlich nicht fehlen. Hier das Städtchen auf der Insel
Hier das Tor zur Stadt Primosten
Noch vor dem Tor
Kleine Gassen in der Stadt
Der Weg zum Friedhof und der Kirche
im Friedhof, das ist der höchste Punkt von Primosten. Von hier aus hat man einen schönen Blick über die Küste
Ganz besondere Dachziegel.
wieder unten am kleinen Hafen
Zurück auf dem Campingplatz Adriatic
Wenn man am Strand entlang zur nächsten Bucht läuft kommt man an ein kleines Restaurant
direkt am Meer. Hier kann man sehr gut essen.
Hier noch einmal unser Badestrand
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