Flagge Cro

Erster Wohnmobil Urlaub in Kroatien
2006

vom 04.09.2006 bis 16.09.2006

Der erste Urlaub mit unserem neuen Wohnmobil sollte nach Kroatien gehen.

Vor langer Zeit hatten wir mit unserem Wohnwagen dieses Land sehr oft besucht.

Doch nach dem die Kinder erwachsen waren, und nicht mehr mit uns in Urlaub fahren wollten,
haben wir unseren Eriba Wohnwagen verkauft.
Aber jetzt hat uns das Camping Fieber wieder gepackt, diesmal nur mit dem Wohnmobil.

Am Montag den 04.September ging es gegen 11:00 Uhr in Karlsruhe los. Als erstes Reiseziel haben wir Istrien, und dort den Camping Park Umag ausgesucht.
Dort waren wir früher schon mit unserem Wohnwagen. Als zweites Ziel haben wir Pula ins Auge gefasst.
Dort gibt es ja einige Campingplätze, wir hatten uns den Bi‐Village ausgesucht.

Da wir ja noch keinen Plan hatten wie lange wir für die Strecke von Karlsruhe nach Istrien brauchen, wurde eine Zwischenübernachtung in Österreich eingeplant.
So haben wir einen schönen Übernachtungsplatz auf dem Rasthof Lungau gefunden.
Hier ist es nicht so laut und es gibt viele Stellplätze für Gespanne und Wohnmobile.
Am nächsten Morgen ging es weiter nach Slowenien, über Ljubljana und Postojna nach Koper.

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Dann über die Grenze nach Kroatien. Der Campingplatz liegt ca. 8km südlich von Umag.
Am Eingang gab es einen Parkplatz, dort stellten wir unser Fahrzeug erst einmal ab. Nach dem wir einen Stellplatz gefunden hatten wurde alles aufgebaut und danach der Campingplatz erst einmal unter die Lupe genommen.

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Der Campingplatz ist sehr groß, zum Glück hatten wir unsere Fahrräder dabei. So konnten wir hier alles erkunden. Wenn man nach langer Zeit wieder ein längeres Fahrzeug bewegt schaut man ja auch drauf dass man gut auf den Platz und auch wieder herunter kommt. Ist schon etwas gewöhnungsbedürftig.

Unser Stellplatz war ok, zum Meer war es nicht weit und auch die Toiletten waren nur um die Ecke. Da wir mit Camping Cheques oder ACSI‐Karte unterwegs waren, durften wir nicht in den ersten Reihen stehen. Das hat uns doch etwas verärgert, da in den vorderen Reihen jede Menge freie Plätze waren. Da die Saison schon fast zu Ende war, wäre es doch kein Problem gewesen etwas weiter vorne zu stehen. Das Personal war manchmal nicht so ganz Herr der Lage.

Auf unserem ersten Rundgang habe ich einige Bilder gemacht, die ich hier vorstellen will.

 Von der Rezeption Richtung Supermarkt‐Restaurant und zu den Pools

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Spielplatz in der Nähe der Pools

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Eingang zu den Pools

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Piraten Pool – Fantastisch für die Kleinen

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...der ist schon etwas tiefer.
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Die Bucht zum anderen Teil des Platzes Hier ist allerhand geboten

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Das ist der andere Teil des Campingplatzes. Hier standen wir immer in den 80er Jahren
Dritter Weg von links, so in der Mitte. Leider wird dieser Teil des Platzes Anfang September schon geschlossen

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Der Strand auf dem Camping Park Umag ist nicht besonders Kinderfreundlich wie man auf den Bildern sieht.
Auch Erwachsene haben manchmal Probleme hier ohne Schürfwunden ins Wasser zu kommen.
Badeschuhe sind hier ein muss. Wir verbrachten auf dem CP‐Umag 4 schöne Tage.

Der Freitag begann sehr trübe, es fing auch an leicht zu regnen.
So beschlossen wir weiter zu fahren. Mit dem Wohnmobil ist es bedeutend einfacher schnell alles zusammen zu räumen.
Fahrräder, Stühle und Tisch in der Garage verstaut, Markise hineingedreht und schon kann es weiter gehen.
Kurz an der Rezeption angehalten und bezahlt und schon waren wir auf dem Weg in Richtung Pula.

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Hier noch in einer kurzen Zusammenfassung wie uns der Platz gefallen hat.

Der Campingplatz ist sehr groß.
Die Sauberkeit des Platzes ist gut, es wird immer gereinigt und gefegt.

Die Toiletten werden zum Teil mit Solarzellen beheizt. Das heißt, wer am Abend duschen möchte hat oft kein warmes Wasser mehr.
Die Sauberkeit der Toiletten ist im allgemeinen ok. Es wird immer geputzt.
Nur wenn die Camper mit ihren Schuhen durch die rote Erde laufen und danach ohne die Schuhe zu putzen in das Toilettengebäude marschieren, kann keine Putzfrau etwas dafür wenn es dreckig ist.

Der Supermarkt ist gut sortiert und bietet alles was man zum Leben braucht. Wie immer auf den Campingplätzen ist es leider etwas teurer als im Ort.

Die Restaurants sind Durchschnitt, die Bedienungen sind freundlich und bemüht es einem recht zu machen. Essen war gut und die Preise sind ok.

Nur das Personal in der Rezeption sollte einmal einen Lehrgang über den Umgang mit Kunden machen. Das war nicht so schön was da manchmal geboten wurde.
Wir konnten uns unseren Platz aussuchen, anderen Campern wurde einfach ein Platz zugewiesen. Wenn reklamiert wurde sagte man einfach, entweder der Platz oder sie sollen gehen.
Es gab hier jede Menge freie Plätze.


09.09.2006 – 15..09.2006

Nach dem Frühstück Abfahrt in Umag. Die Fahrt ging nicht an der Küste entlang, sondern über die gut ausgebaute Schnellstraße Richtung Pula.
Runter bei der Ausfahrt Fazana, durch den Ort und am Ende kam der Campingplatz Bi‐Village.

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Vor dem Campingplatz Bi‐Village ist ein großer Parkplatz.
Hier haben wir erst einmal das Wohnmobil abgestellt und uns den Platz angesehen.
Der erste Eindruck war schon überwältigend, ein schöner großer Campingplatz
mit Schatten – und Sonnenplätzen. Hier gibt es für jeden etwas.
Jeder Stellplatz hat einen Strom – und Wasseranschluss. Die Plätze sind ca. 90–100qm groß.

Wir entschieden uns für den mittleren Teil des Campingplatzes, hier war es schön sonnig.
Unter den Pinien wollten wir nicht stehen weil es dort dunkel war. 

Sonnige Stellplätze in der Mitte.
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Der mittlere Teil war fast leer, so haben wir uns einfach in die Nähe eines Wohnwagens gestellt.
Die Leute kamen aus dem Rheinland und waren schon länger unterwegs.

Von unserem Stellplatz aus konnte man alles gut erreichen. Das Wasser war auch nur 100 Meter entfernt. 

Unser Stellplatz fast ohne Nachbarn

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Nach einiger Zeit merkten wir was für einen Urlaub mit dem Wohnmobil noch alles fehlte, und so wurde die Einkaufsliste für zu Hause immer länger.
Angefangen von Vorder und Seitenwand für die Markise bis zum Gasgrill. In den südlichen Ländern darf man nicht überall mit Holzkohle grillen.
Haben wir aber trotzdem gemacht, da wir ja nichts anderes hatten.

Oh war das heiss.  Hier sieht man was wir uns noch alles kaufen müssen.

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Schattige Stellpätze im Pinienwald Richtung Strand

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Der Strand von Bi‐Village ist sehr schön. Es gibt keine spitzen Felsen wie in Umag wo man sich die Füße aufschneiden kann.
Hier kann man auch ohne Badeschuhe ins Wasser gehen. Hier ist alles mit kleinen Splitt Steinen aufgeschüttet, das sieht auch gut aus.

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Aus unserer ersten Camperzeit hatten wir noch 2 Sonnenliegen die wir einmal in Jugoslawien gekauft hatten.
Diese wollten wir natürlich ausprobieren, und sie funktionierten noch prima.

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Am Strand gab es alles möglich zu leihen, Tretboote, Motorboote, Jetskis, Surfbretter und auch Mounten Bikes.
Man konnte auch tauchen lernen und mit dem Banana‐Boot fahren.

Hier gab es fast alles zu leihen. Hinter den Tretbooten ist ein Restaurant
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Vorbildliche Toiletten Anlage
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Die Toiletten und Duschen waren sauberer als in manchem Hotel.
Hier war in jeder Toiletten Anlage eine Putzfrau den ganzen Tag über tätig.
Kaum hatte man die Dusche oder Toilette verlassen wurde auch schon sauber gemacht.
Auch die Geschirrspülbecken waren immer sauber und ohne Reste.

Der Platz zum Geschirr spülen
2006_HR11Waschbecken immer super sauber
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Auf dem Campingplatz Bi‐Village blieben wir 6 Tage. Am Abreisetag war das Wetter nicht sehr schön. Es regnete auch ab und zu mal.
Ich bin mit dem Rad noch einmal eine Runde um das Camp gefahren und habe von dem kleinen Hafen noch ein Bild gemacht.
Er grenzt genau an den Platz, hier liegen auch die Boote der Camper.

 Angrenzender Bootshafen
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Der Strand bei schlechtem Wetter
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Nach dem wir bei der Rezeption bezahlt hatten machten wir uns auf den Rückweg. Es wurde ein Stop in Novigrad eingeplant.
Dort wollten wir wieder im Restaurant “Tri Palmen” zu Mittag essen.

Novigrad
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Und schon ging es weiter zur Grenze nach Slowenien, und Richtung  Koper.
Hier muss man auf dem Rückweg den langen Berg wieder runterfahren den man zu Beginn des Urlaubs hinauf getuckert ist.
Das Wetter war mal wieder nicht so schön, so dass uns der Abschied nicht ganz so schwer fiel.

Von Kroatien kommend in Slowenien – Richtung Koper
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Wir fuhren von Koper nicht über Ljubljana, sondern wollten über Italien
Triest‐Venedig‐Verona an den Gardasee und dort noch einen Tag in Malcesine bleiben.

Auf der Autobahn in Italien Richtung Brenner
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In Italien wurde das Wetter wieder schöner und wir kamen gut voran. Nur bis zum Gardasee war es ein ganz schönes Stück.
Angekommen sind wir in Malcesine erst spät am Abend, es war schon ganz dunkel.
Den Campingplatz zu finden war nicht gerade einfach. Es ging rechts den Berg hoch, die Straße wurde immer enger.
Ich dachte schon wenn uns jetzt ein Wohnmobil oder Wohnwagen entgegen kommt geht nichts mehr.
Zum guten Schluss kam aber dann doch noch der Platz.  War auch Zeit, es war schon nach 21:00 Uhr.
Wir stellten uns vor dem Campingplatz auf die Übernachtungsplätze
und das war es dann für diesen Tag. Leider gibt es vom Gardasee keine Bilder.

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Am nächsten Morgen nach dem Frühstück fuhren wir noch in die Stadt, leider darf man mit einem Wohnmobil am Tag dort fast nirgendwo parken.
Die Parkplätze sind teilweise mit Querstangen in 2,00m Höhe abgesperrt.

So beschlossen wir einfach weiter zu fahren, also ging es weiter Richtung Brenner Autobahn.
Unterwegs gab es noch einen großen Parkplatz mit Supermarkt, dort haben wir noch einige Mitbringsel eingekauft. Die restliche Fahrt verlief ohne Stau,
wir kamen gegen Abend wohlbehalten von unserem ersten Urlaub mit dem Wohnmobil zu Hause an.

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Unser Fazit:
Der Kauf des Wohnmobils war eine super Idee. So macht Reisen Spass, man sieht sehr viel vom Land, den Leuten und der Natur.
Überall wo es einem gefällt kann man anhalten und einige Zeit verweilen.
So beschlossen wir im Laufe der nächsten Jahre, Kroatien von ganz oben bis ganz unten mit dem Wohnmobil zu bereisen.

 

Leider haben wir hier noch keine Daten festgehalten. Das soll aber bei den nächsten Beiträgen gemacht werden.