Kroatien 2007

Pula/Fazana – Campingplatz Bi‐Village

 

Im Jahr 2007 waren wir mit unseren Kindern und Enkelkindern auf dem Campingplatz Bi‐Village .

Der Platz ist ca. 8 km von Pula entfernt. Also fast am untersten Teil von Istrien.
Die Anfahrt ging von Karlsruhe über München – Salzburg – Villach – Ljubljana Richtung Koper und dann über die Schnellstraße Richtung Pula.
In diesem Jahr hatten wir keinen Stau und kamen ganz ohne Probleme auf dem Campingplatz an.

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Da wir zur Mittagszeit ankamen, mussten wir vor dem Campingplatz warten.
Nach der Mittagspause suchten wir uns dann 3 neben einander liegende Plätze.
In der Mitte des Campingplatzes  haben wir 3 schöne Parzellen gefunden.

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Wir bauten schnell die Vorzelte auf, denn die Jugend wollte unbedingt noch zum Schwimmen gehen.

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Am Abend wurde noch das Essen zubereitet, denn jetzt hatten alle einen Riesen Hunger.
Es dauerte nicht lange und alles fiel müde in die Betten.
So schnell war der erste Urlaubstag vergangen.
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In der ersten Nacht fing es an zu regnen, leider ging das auch am nächsten Tag so weiter.
Immer wieder regnete es mal, und der Himmel war nur grau in grau.
Aber wie immer im Süden hörte der Regen schlagartig auf, und es war sofort wieder heiß.
Nun konnten die Kinder wieder an den Strand und im Wasser plätschern.
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Nach 3 Tagen bekam unsere Tochter dann hohes Fieber und einen Tag später lag auch der Schwiegersohn krank im Bett.
Gott sein Dank waren wir mit Medikamenten voll ausgestattet.
Alles in allem waren die Beiden 1 Woche krank und wir mussten uns um die Kinder kümmern,
die waren nämlich gesund und wollten täglich schwimmen gehen. Stress pur !! 😉

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Die ganz kleinen spielten lieber in ihrem eigenen Pool.
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Einmal machten wir einen Ausflug nach Pula und haben dort die Ruine der Arena und den Hafen besichtigt.
Danach sind wir noch ein wenig durch Pula spaziert. Wir waren sehr beeindruckt.

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Ein anderer Ausflug ging die Küste entlang Richtung Umag. Auf dem Weg dorthin machten wir einen Abstecher zum Limski Kanal.
Der Limski Kanal ist ein Meeresarm, der ca. 12 km ins Land hinein ragt. Er wird oft als Fjord bezeichnet, ist aber nur eine sehr schöne große Bucht.
Am Ende des Kanals, also dort wo man mit dem Auto hinfahren kann gibt es die Romualdo Höhle, die man zu Fuß besichtigen kann.
Es hat hier auch ein – zwei Restaurants. Wenn man mit dem Wohnmobil anreist, kann man auf den Parkplätzen übernachten.
Man sollte nur in den Restaurants etwas essen und den Wirt fragen ob man da bleiben darf.
Am Ufer haben viele Händler ihre Buden aufgebaut, dort kann man alles mögliche kaufen.
Vom Grappa bis zum Olivenöl wird alles angeboten, lecker.

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Zurück auf der Hauptstraße fährt man nur 1 km den Berg hoch Richtung Porec, dort gibt es einen wunderschönen Aussichtspunkt.
Man kann weit über den Kanal sehen.

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Wir fuhren weiter über Porec Richtung Umag, denn die Kinder wollten dort den Campingpark Umag besichtigen.
Den Platz kennen wir noch von früher, und auch im letzten Jahr waren wir für eine Woche hier.
Den Platz selbst habe ich schon im Bericht 2006 beschrieben. In Umag machten wir einen ausgedehnten Stadtbummel.

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Kirche in Umag

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Den Kids hat es am besten gefallen
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Danach ging es weiter nach Novigrad,
dort haben wir im Restaurant „Tri Palmen“ eine Mittagspause eingelegt und jeder hat etwas leckeres vom Grill gegessen.
Hier haben wir früher schon gegessen, vor dem Krieg in Jugoslawien,
als unsere Kinder noch klein waren und wir noch mit dem Wohnwagen unterwegs waren.
Es schmeckte auch heute noch sehr lecker und die drei Palmen gibt es auch noch.

Nach dem Mittagessen gingen wir noch am Strand von Novigrad spazieren,
und die Kids konnten sich noch etwas austoben bevor wir uns auf den Rückweg Richtung Pula machten.

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Leider geht auch der schönste Urlaub einmal zu Ende.
Nach 2 Wochen und 3 Tagen mussten wir leider wieder abbauen, weil wir am nächsten Tag die Heimreise antreten mussten.
Abfahrt war so gegen 11 Uhr, es wurden auch nur kurze Pausen eingelegt.
Wir kamen gut durch, es gab keine Staus.
Abends wollten wir uns einen Platz zum Übernachten suchen und fuhren von einer überfüllten Raststätte oder Parkplatz zum nächsten weiter.
Die Kinder waren sehr ungeduldig und müde. Um Mitternacht haben wir endlich an der Raststätte Chiemsee die letzten Abstellplätze gefunden
und sind müde und erschöpft in die Betten gefallen.
Morgens haben wir in der Raststätte gefrühstückt und sind gleich in Richtung Karlsruhe weitergefahren.
Um die Mittagszeit kamen wir nach einem schönen, heißen Urlaub zuhause an.